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Mölschow Insel Usedom und Umland

Die heutige Gemeinde Mölschow lag einst in slawischem Siedlungsgebiet und wurde 1182 erstmals als „Malcekowe“ urkundlich erwähnt. Das ist der slawische Name für „schweigen“. Möglich ist jedoch auch, dass der Ortsname an den unweit entfernten Großen See angelehnt ist, der früher „Molcekowe“ hieß.

Ab 1302 war der Ort im Besitz der Nonnenklöster Wollin und Krummin. Nach der schwedischen Besatzung ab 1648 ging Mölschow wie ganz Pommern 1720 in preußischen Besitz über. 1925 fiel das Dorf einem verheerenden Brand zum Opfer.

Die Gutsanlage aber blieb weitestgehend erhalten und wurde in neuerer Zeit zu einem sehenswerten und erlebnisreichen Kulturhof mit Museum und Bauerngarten ausgestaltet. Über den Ostseeküsten-Radweg gelangt man von Mölschow bequem nach Wolgast sowie über Trassenheide nach Zinnowitz und in die Kaiserbäder.

Mölschow

17449 Mölschow

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